Türkische Schwarzmeerküste: Urig, ursprünglich, unberührt

Die türkische Schwarzmeerküste hoch im Norden der Republik ist einer der wenigen Gegenden der Türkei, die vom Massentourismus noch nicht eingenommen ist. Und das ist auch gut so. Auf die wenigen Besucher wartet eine wunderbar ursprüngliche Region mit urigen Städten, unberührter Natur, menschenleeren Stränden, faszinierenden Berglandschaften und großherzlichen Menschen. Ein echter Geheimtipp!

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Turkish Airlines TK2814, zehn Uhr abends, irgendwo über der Nordtürkei. Meine Nase klebt an der kalten Fensterscheibe während die wabernden Lichter der Provinz unter mir tanzen wie Glühwürmchen. „Sind Sie Deutscher?“ Neben mir ertönt eine dunkle Stimme, etwas älter und angenehm warm.

Mein Blick fällt auf einen stattlichen Mann um die 60, große Hundeaugen, freudiges Lächeln. Er trägt ein beiges Sakko aus den 80ern mit großzügigem Karomuster, dicken Schulterpolstern und abgewetzten Ellenbogenpartien. Sein Haar ist grau, fast weiss, zumindest da, wo noch etwas davon übrig ist. Kreisrunder Haarausfall scheint recht angesagt bei Türken dieser Altersklasse.

Attila, so sein Name, wie ich bald herausfinden sollte, mustert mich mit kindlicher Neugier. „Ja,“ erwidere ich bestimmt auf die Frage nach meiner Herkunft und er nickt wissend, als wäre ihm die Antwort schon längst bekannt.

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„Und Sie?“ ich gebe die Frage der Nettigkeit halber zurück, dabei ist mir seine Antwort nicht weniger bekannt, als ihm die meine. „Türkei,“ kommt es wie aus der Pistole geschossen. Und seine Augen flammen dabei kurz auf, wenn er es sagt. Und wenn man genau hinsieht, mischt sich in diesem Moment eine gewisse Portion Stolz in sein Lächeln.

Attila sucht weiter das Gespräch. Zu sehr drängt ihn wohl die Frage, was ein junger Deutscher wie ich hier wohl mache, spät abends auf einem Flug nach Samsun weit im Norden der Türkei. Gastarbeiter sei er, damals einfach da geblieben in Norddeutschland und ab und an reise er zurück in die Heimat, der Verwandten wegen.
Wenn er das sagt, dann klingt es ein wenig wie ein Stempel, den er sich aufdrückt. Und doch schwingt auch hierbei einiges an Stolz mit.

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Es sind die ersten Eindrücke einer Reise in ein Land, das ich glaubte zu kennen. Ein Land, in dem ich schon als Kind eifrig Sandburgen baute, beschwingt über Denkmäler hüpfte und in Kalkterrassen planschte. In eine Region, die sich vom Tourismus noch nicht hat einnehmen lassen und gerade deshalb so wunderbar unbefleckt ist. Willkommen an der türkischen Schwarzmeerküste!

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Willkommen in einer Region, die den großen Brüdern im Süden und Westen des Landes in vielerlei Hinsicht hinterher ist. Deren Flughäfen nicht so groß und modern sind wie die an der Süd- und Westküste der Republik. Deren Straßensystem längst nicht bis ins hintere Bergdörfchen ausgebaut ist. Und deren Meeresbuchten vielleicht nicht ganz so türkisblau schimmern wie jene an der Ägäis.

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Willkommen aber auch in einer Region, in der man entlang der türkischen Schwarzmeerküste auf urtümliche Fischerhäuser trifft, und auf unberührte, menschenleere Strände mit Meeresfarben, die alles andere als schwarz sind. Einer Region, in der die Fischer noch mit kleinen, bunten Holzbooten aufs Meer hinausfahren, statt mit großen Kähnen. Einer Region, wo es noch mehr Schafhirten gibt als Hotels und wo der Çay noch aus reiner Gastfreundlichkeit gereicht wird, und nicht, um dir einen Teppich anzudrehen.

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Es ist ein Gegend der Türkei, deren wirtschaftlicher Stolz nicht aus Schweröl-Industrie oder Massentourismus besteht, sondern aus dem Anbau von Tee und Haselnüssen – über Hänge, Hügel, Terrassen und Berge so weit das Auge reicht.

Ob in einer der belebten und so ursprünglichen Küstenorte wie Ünye, Ordu oder Giresun mit ihren Bilderbuch-Promenaden und den Sand- und Kieselstränden, ob bei den einfachen und so liebevollen Menschen auf dem Land oder in den abgelegenen Gegenden des über 4000 Meter hohen Kaçkar–Gebirges: der Besucher wird immer wieder von neuem überrascht. An jeder Ecke wartet etwas unerwartet Wundersames.

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Zum Beispiel dann, wenn man durch die Fußgängerzone spaziert und nach einer halben Stunde erstaunt feststellt, dass niemand einen mit dem gelernten Verkaufsparolen anspricht, die der ein oder andere aus den Touristenhochburgen im Süden und Westen der Republik kennen mag.

Kein „Looki looki“, kein „Guckst du“, kein „Where you from“, kein scherzhafter Versuch, die Tochter des Familienvaters aus Bottrop mit 50 Kälbern oder Kamelen abzukaufen. Nein, hier lassen einen die Menschen noch in Ruhe. Vermutlich weil es überhaupt noch keine Touristen gab, für die es wert wäre, sich solche Verkaufstaktiken, -parolen und -tricks anzueignen. Vielleicht aber auch einfach deshalb, weil sie es nicht anders kennen. Oder besser: es gar nicht nötig haben. Und das ist auch ganz gut so wie es ist.

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Und überhaupt, die Menschen! Es sind eben diese liebenswerten Geschöpfe im doch so abgelegenen türkischen Nordosten, welche die wenigen Besucher mit offenen Armen empfangen. Jedoch nicht aus Selbstzweck, sondern aus reiner Gastfreundlichkeit.

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Es ist eine Bevölkerung, die von den einfachen und ehrlichen Dingen im Leben lebt. In einer Region, die vom modernen, digitalen Zeitalter so unberührt ist, dass man sich manchmal die Augen reiben mag. Zum Beispiel dann, wenn man eine Schafherde von der Straße hupt und dabei noch ein schlechtes Gewissen hat, schließlich ist es doch viel mehr ihr Revier und nicht das unsere.

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Wie unschuldig die Region ist, merkt man auch an den einfachen Häusern der Landbevölkerung: sorgsam, ja mit fast akkurater Hingabe eingerichtete Wohnräume mit liebevoll dekorierten Regalen, selbst gestrickten Tischdecken und Plastikstulpen, die für den Besucher am Eingang bereit liegen, damit dieser beim Betreten keinen Dreck ins Haus bringt.

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Ehrliche Häuser, die Geschichten von ehrlichen Menschen erzählen. Oft ältere Paare, deren Söhne und Töchter einen meist nur aus gerahmten Fotos angrinsen, weil sie schon längst in die Welt hinausgezogen sind. Und die Welt, das ist für viele junge Schwarzmeertürken Istanbul.

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Was bleibt ist die Erinnerung an ein behütetes Zuhause im Hinterland – mit selbst gemachter Milch, eigenhändig gebackenem Brot, Gänsen im Gatter, herumtollenden Hundewelpen und einem Hausherren, der vom Balkon stolz auf seine Hühner zeigt und lächelnd mit der Hand andeutet, wie klein die Küken doch sind und wie weit man den Blick doch über die sanften, von Haselnussbüschen gesäumten Hügel schweifen lassen kann, die selbst Monet nicht hätte schöner malen können.

Eine Heimat, die kein junger Schwarzmeertürke je wirklich verlässt, so hat man den Eindruck. Irgendwann kommen die meisten wieder, wenn sie genug haben vom Getümmel der Großstadt. Wer könnte es Ihnen übel nehmen?

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Wie lebenslustig und aufgeschlossen die Menschen hier sind, merkt man, wenn man bei Einheimischen übernachtet, irgendwo in den Bergen von Fatsa. Wenn einfaches Leben auf die Smartphone-Generation trifft und kindliche Neugier auf pure Gastfreundschaft.

Wenn Sprachbarrieren mit Händen und Füßen überwunden werden und ein zaghaftes Lächeln tausend Worte ersetzt. Wenn die Gastmutter um drei Uhr nachts aufsteht, um frisches Brot zu backen, einen Salat mit Hirtenkäse und ein dutzend andere unaussprechliche Leckereien zuzubereiten.

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Und wenn sie diese Speisen zum Frühstück eins neben der anderen aufbahrt, um mit kindlicher Neugier auf die Reaktionen in den Gesichtern zu warten, wenn sie davon kosten und gar nicht anders können, als innerlich zu applaudieren. Wenn man sich nicht entscheiden kann zwischen selbstgerechtem Käse, Joghurt, Honig und vielem mehr.

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Die Offenheit der Menschen ist auch immer wieder für eine Überraschung gut. Zum Beispiel, wenn irgendwo im Hinterland plötzlich ein schickes Auto einer bekannten Automarke vorfährt, das so gar nicht in diese ländliche Region passt.
Und wenn dann plötzlich in der Bevölkerung nicht minder bekannter Regionalpolitiker aussteigt, der am Sonntag die Wahl gewinnen will. Aber natürlich nicht ohne vorher jedem einzelnen Deutschen im Bus die Hand zu schütteln und ihn persönlich auf Willkommen zu heißen – auf Deutsch wohlgemerkt, denn auch er, wie er stolz erzählt, hat einige Jahre in Deutschland verbracht.

Welch Ehrlichkeit in den Menschen steckt, wird einem zum Beispiel in jenem Moment bewusst, in dem der Governor der Küstenstadt Ordu die deutschen Besucher zu sich in den riesigen Regierungspalast einlädt, und sie dort, wer hätte es gedacht, mit Çay und Haselnüssen verpflegt, während er seine Stadt in höchsten Tönen lobt und von der Zukunft redet wie von einer Erleuchtung.

Oder dann, wenn er verschmitzt lächelnd eine regional verbreitete Redewendung zum besten gibt, die besagt, dass „keiner von uns satt schlafen geht, solange der Nachbar noch hungrig ist.“

Eine Lebenseinstellung den Mitmenschen gegenüber, die vieles aussagt über die Einheimischen hier. Aber das ist noch nicht alles. Denn es gebe „vier Wörter, die das Leben der Menschen hier beschreiben, so fügt er hinzu: „Spazieren, schauen, essen und lachen.“ So einfach und ehrlich kann das Leben also sein.

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Vom Baden in die Berge – landschaftlich ist dieser Teil des Landes alles andere als eintönig. Alle 20 Kilometer zeigt sich die Landschaft dem Betrachter in einem völlig neuen Gewand. Während einer einwöchigen Reise kann es sogar gut 30°C Temperaturunterschied geben: von der sonnigen Küstenregion mit subtropischer Vegetation bis ins zerklüftete und oft eisige Hinterland des Kaçkar–Gebirges.

Eine atemberaubende Fernsicht hat man von der Festung weit über der Hafenstadt Giresun. Hier kann man seinen Blick über ein 360-Grad-Panorama schweifen lassen. Über die Landzunge, den wilden Küstenstreifen entlang, weit ins Landesinnere – und vice versa.

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Seinesgleichen sucht auch der Ausblick aus der Seilbahn über Ordu vergeblich, wenn man in der hochmodernen Schweizer Gondel sitzt und hinauf schwebt auf den Ausflugsberg Boztepe, der über der Stadt liegt wie ein stiller Wächter. Und von dem aus man an schönen Tagen weit aufs Meer hinaus sehen kann und auf die türkische Schwarzmeerküste sehen kann.

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Dann wiederum wird der Besucher weiter östlich von den 3000 und 4000ern des Pontischen Gebirges, des Kaçkar–Gebirges und der ersten Ausläufer des kleines Kaukasus überrascht. Von kargen Hochgebirgslandschaften mit fast surreal anmutender Erscheinung. Von Wäldern die ebenso im Schwarzwald und einem Bergidyll, das genauso gut in der Schweiz liegen könnte – mit saftig-grünen Almwiesen mit schmucken Häusern und Almenwirtschaft.

Und kaum ein paar Kilometer weiter warten majestätische, schneebedeckte Bergmassiven, bizarr eingebettete Stauseen und manchmal sogar 30 Zentimetern Neuschnee am Morgen. Es erwarten einen riesige Skigebieten, nigelnagelneue 5-Sterne-Resorts und sogar Heli-Ski. Und um etwaige Massen an Skifahrern demnächst hier her zu lotsen, wird das Gebiet um den Zigana Pass bei Trabzon derzeit massiv ausgebaut.

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Auch geizt die Region nicht mit geschichtsträchtigen Baudenkmälern, die zum Teil oft so weit von den Hauptverkehrsadern abgelegen sind, dass sich ein Besuch fast ein wenig wie eine Entdeckung anfühlt.

Fährt man von Maçka in der Provinz Trabzon entlang eines tosenden Flusses hinauf in die karge Gebirgsregion, so steht man plötzlich vor einem breitgeschnittenen Tal und der Blick fällt auf einen prächtigen Bau, der am Osthang prangt wie die Pforte zum Himmel: das Sumela Kloster, ein Bau, der in den felsigen Gebirgshang so perfekt eingebettet ist, dass es an die hängenden Klöster von Nordchina erinnert. Nur einige erstaunliche Fresken lassen, trotz schwerer Schäden, die über die Jahrhunderte entstanden sind, die alte Pracht des ehemaligen Wallfahrtsortes erahnen.

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Eins ist sicher: die ersten Atemzüge des Tourismus kann man in der türkischen Schwarzmeerregion rund um Samsun, Ünye, Ordu, Giresun, Rize, Trabzon und all den anderen liebenswerten Städten und Dörfern schon erahnen. Schon Mitte 2015 soll nahe Ordu ein neuer Flughafen eröffnen, nicht nur um ehemalige Gastarbeiter in der alten Heimat willkommen heißen, sondern Besucher aus ganz Europa. Und darüber hinaus.

Für den europäischen Tourismus ist die Region am Schwarzen Meer ein weißer Fleck, der den meisten bisher verschlossen blieb. Das soll sich nach dem Willen vieler Schwarzmeertürken schleunigst ändern. Sie sind schon auf dem Vormarsch, wirtschaftlich wie touristisch. Und wenn es nach dem Willen der Landesführer geht, dann gehen diese beiden Faktoren in baldiger Zukunft Hand in Hand.

Dabei ist den Menschen hier nur nahezulegen, sich etwas von dieser wunderbar ursprünglichen, ehrlichen und ja, untouristischen Art zu bewahren. Es täte ihnen gut.

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Und tschüss… Die Schwarzmeerküste der Türkei am Horizont

Auf dem Rückflug nach Istanbul sitze ich wieder am Fenster und starre hinunter, wie der blaue Küstenstreifen an mir vorbeizieht, während mir die Bilder der letzten Tage durch den Kopf rauschen.

Heute sitzt Attila nicht neben mir. Er ist nirgends zu sehen, dabei hätte ich ihm gerade heute so viel zu erzählen. Vielleicht ist er ja diesmal da geblieben, denke ich mir, in seiner alten Heimat. Gründe dafür hätte er ja genug.

Gute Reiseliteratur? Meine Empfehlungen für die türkische Schwarzmeerküste:

Was deutschsprachige Reiseführer angeht, sieht es hier leider rar aus. Empfehlen kann ich die Merian Ausgabe zur Schwarzmeerküste der Türkei und die wirklich witzige Gebrauchsanweisung Türkei. Brandneu ist der Reiseführer Osttürkei aus dem Trescher Verlag.

Offenlegung: Ich wurde von Turkish Airlines auf die Reise eingeladen. Alle Meinungen, Übertreibungen und schlechten Witze sind meine eigenen.

Ihr wollt wissen, wie es mit bei meinem Turkish Airlines Business Class Flug ergangen ist? Hier gehts lang!

Kennt  ihr die türkische Schwarzmeerküste? Welche Tipps und Anekdotiques habt ihr? Rein in die Kommentare!

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  1. Nicole says:

    Hi Clemens,

    das ist wieder ein sehr schöner Bericht von dir! Er sprüht förmlich vor Begeisterung von einer Region, die man niemals beachtet hätte. Man merkt, wie sehr dich die Menschen der Schwarzmeerküste in den Bann gezogen haben.
    Viele Grüße aus Frankfurt
    Nicole

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  2. Caroline says:

    Ich will auch so ein Schaf! Das dritte von rechts mit genau der Frisur, bitte!

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  3. Wow. Neulich wanderte erst Kappadokien auf meine Bucket Liste und jetzt das. Wahnsinn. Wie lange ging die Reise und wie waren die Kosten vor Ort?

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    • Clemens says:

      Hi Tanja! Ich war eine Woche dort. Preislich hält sich das im Vergleich zu den Touristengegenden in der Ägäis und der Südküste noch in Grenzen. Gerade in schnuckligen Privathotels kostet eine Nacht oft nur ca. 35 Euro. Es ist eher schwierig, sie im Vorhinein zu buchen, da es kaum Plattformen gibt, die das anbieten. Essen ist natürlich auch etwas günstiger, weil der klassische Toruist Nap komplett wegfällt. Dadurch hast du quasi nur Einheimischen-Preise.

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  4. Nicole says:

    Hallo, wir fahren innerhalb eines europ. Projektes (Comenius) mit Schülern nach Giresun. Ich bin schon sehr gespannt. Ich war noch nie in der Türkei und bin auf diese Region schon sehr gespannt. Aber, wie viel Trinkgeld gibt man denn wenn man Essen geht? Und was sollten wir uns in den vier Tagen unbedingt ansehen? Die Schüler wollen ja oft Souvenirs kaufen. Kannst du uns einen Tipp geben?

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    • Clemens says:

      Hallo Nicole, Giresun ist sehr schön! Auf jeden Fall solltet ihr auf die Festung über der Stadt. Von dort hat man einen grandiosen Blick die ganze Küste entlang. Auch ein Besuch einer Haselnuss-Fabrik wär vielleicht eine Idee. Oder vielleicht eine Teeplantage? Was Trinkgelder angeht, ist es eigentlich wie im Rest der Türkei, man gibt also im Restaurant schon ca. 10 Prozent des Rechnungsbetrages.

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  5. Shade says:

    Die Schwarzmeerküste ist wunderschön. Ich kenne sie seit meiner Kindheit. Bucht an Bucht. Manche einsam, manche mit kleinen Hütten besiedelt. Ursprüngliche Natur. Die vom Autor erwähnten Fischerboote gibt es zuhauf und ich habe im Urlaub früher noch erlebt, wie Delphin und Mensch als Team fungierten: Die Fischer haben ihre Netze in Küstennähe eingeworfen und die Delphine haben die Fischschwärme in die Netze getrieben. Profitiert haben davon Delphin und Mensch gleichermaßen. Allerdings gibt es die „Industrie“ sehr wohl dort: Kohle wird dort abgebaut. Und die Flöze reichen bis unter das schwarze Meer und gelten mit recht als sehr gefährlich. Gerade die Gegend um Zonguldak und Kozlu ist davon sehr betroffen. Dort kommt man auf dem Weg von Istanbul nach Trabzon unweigerlich vorbei. Dennoch würde ich den Norden der Türkei dem Süden immer vorziehen. Einzig der Westen ist noch sehr schön, aber dafür auch sehr touristisch (Bodrum und Co). Sehr schöner Bericht und schöne Bilder.

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    • Clemens says:

      Wow, das ist ja eine super Geschichte mit den Delphinen!! Find ich super! Es muss ja toll gewesen sein, das mit den eigenen Augen zu sehen. Und du hast natürlich total recht: der Süden ist zwar auch auf jeden Fall schön, aber man kann es eigentlich einfach überhaupt nicht vergleichen. Und das mit der starken Industrie war mir wirklich nicht bewusst…

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  6. Faruk Kesap says:

    ORDU ist meine heimat. Dieses Jahr Fahr ich wieder runter… Sehnsucht 🙂

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  7. Edel says:

    Könnte mir bitte jemand helfen? Wie komme ich an die E-Mail Adr. von Clemens?
    Danke für Hilfe! Beste Grüsse EDEL

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