Das Paradies auf Erden: die Whitsunday Islands – ein Anekdotique Travel Guide

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Wer durch Queensland reist, lernt eine Menge Menschen kennen, die einem jede Menge Must-Sees und Must-Do’s nahelegen: einen Bush Walk durch den Cape Tribulation Nationalpark, eine Jamsession mit den Althippies in Byron Bay und ganz sicher eins: ein Besuch der Whitsunday Islands – einer Inselgruppe mit weißen Sandstränden und kristallklarem Wasser. Klingt gut? Read on!

Was sind die Whitsundays überhaupt?
Die Whitsunday Islands sind eine Inselgruppe vor der Ostküste des australischen Bundesstaates Queensland. Was bei einem flüchtigen Blick auf die Karte wie lediglich zwei Inseln aussieht, sind in Wirklichkeit ganze 74 – ein einziger großer Nationalpark.

Was macht sie so besonders?
Saftig grüne Pinienwälder, traumhafte Sandstrände, knallbunte Korallenriffe und türkisfarbenes Wasser. Nicht ohne Grund gehört das ganze Gebiet zur Great Barrier Reef World Heritage Area.

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Was kann man da so machen?
Schnorcheln, Tauchen, Baden (die durchschnittliche Wassertemperatur liegt ganzjärlich bei 20-24°C, Baden geht aber leider wegen den Quallen oft nur mit Stingersuits), Bush Walks machen und natürlich einfach nur am wunderschönen Strand spazieren gehen.
Wenn du Glück hast und zwischen Mai und September da bist, kannst du sogar wandernde Buckelwale beobachten, die die Gewässer um die Whitsundays als Kalbungsgebiet nutzen – was ich durchaus gut nachvollziehen kann.

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Welcher ist der schönste Strand?
Whitehaven Beach – dieser Strand wird sich in dein Gedächtnis einprägen. Von den Buchten auf der anderen Seite der Insel, wo die meisten Segelschiffe- und yachten ankern, führt ein Bush Walk zu einem Aussichtspunkt auf einer kleinen Anhöhe.
Hier angekommen wird dir plötzlich klarwerden, wieso so viele von Whitehaven schwärmen: ein funkelnd weißer Strand schlängelt sich durch ein unglaubliches Panorama acht Kilometer weit die Küste entlang.

Hier wirst du stehen und dich fragen, wie Sand eigentlich so weiß sein kann. Hier willst du deine Seele gar nicht baumeln lassen, hier tanzt sie im Viereck. Der Sand ist so puderweich, dass er unter den Füßen quietscht. Und so rein, dass du damit sogar deinen Schmuck polieren kannst.

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Kann man auf den Whitsundays übernachten?
Ja. Wobei erstmal gesagt werden muss, dass das ganze Gebiet ein Nationalpark ist. Übernachten kann man daher nur in Resorts auf Hamilton Island, Daydream Island, Hayman Island und ein paar anderen.
Es soll auch einen legalen Campingplatz in der Nähe des Whitehaven Beach geben (was ich für ein Gerücht halte, bis ich ihn mit eigenen Augen sehe).

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Zu welcher Jahreszeit lohnt es sich?
Eigentlich immer. In Queensland ist selbst der Winter besser als ein deutscher Sommer.
Trotzdem, die ideale Reisezeit ist der trockene und warme Winter mit kühleren Nächten von Mai bis Oktober. Im Sommer kann es bei hoher Luftfeuchtigkeit schon mal richtig unangenehm heiß werden.

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Wie kommt man hin?
Du kannst in jedem beliebigen Reisebüro an der Ostküste nach einem Whitsunday Cruise fragen. Sie bieten nahezu alle die gleichen Pakete. Der Rest liegt an deinem Verhandlungsgeschick.
Am besten bucht man sich eine zwei- bis dreitägige Segeltour von Airlie Beach aus, einem beschaulichen Küstenort zwischen Bowen und Mackay. Es gibt verschiedenste Anbieter, vom romantischen Katamaran für Pärchen, dem entspannten Backpacker-Ausflugsboot bis hin zum dreitägigen Dauerparty-Cruise.

Aus einem unerfindlichen Grund bin ich auf letzterem Schiff gelandet. Was da so genau abging, erzähle ich euch in diesem Beitrag.

HARD FACTS
Insel: Whitsunday Inseln / Region: Queensland / Kontinent: Australien
Reisezeit: Reisezeit: Ganzjährig warm-heiß. Der Winter ist die beste Reisezeit – tagsüber angenehme Temperaturen, sehr wenig Niederschläge.
Anreise: Von Airlie Beach/Queensland mit dem Segelschiff ca. 4 Std.

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Warst du mal auf den Whitsunday Islands? Welche Tipps und Anekdotiques hast du von dort? Schreib einen Kommentar!

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Der Artikel ist auch in English verfügbar.

  1. Mia says:

    einmal hin da. und nicht mehr zurück?

    <3 traumhaft!

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  2. Oli says:

    Vielen Dank für die spannenden Insights und auch den Reisebricht über die Party-Cruise (Du hast übrigens vergessen, den Beitrag zu verlinken!)

    Was mich allerdings noch interessieren würde: Was kostet so ein dreitägiger Ausflug auf die Inseln in etwa? Ich kann mich von meiner Zeit in Australien erinnern, dass ich regelmässig Touren ausgelassen hatte, weil ich sie mir ganz einfach nicht leisten konnte.

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  3. Dennis Kopp says:

    Hi Clemens, du hast sicher Recht dass die Whitsundays schön sind, das einzige Problem sind nur die gefährlichen Quallen. Als ich dort war durften wir uns nur in ganz-körper stinger-suits in die Nähe des Wassers trauen. Das nimmt einem schon so ein bischen das Gefühl vom Paradies wenn man von Kopf bis Fuss in einem Gummianzug steckt… 🙁

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    • Clemens says:

      Hey Dennis, ja, das hast du Recht, das war bei mir nicht anders. Aber alleine der Sand und die Farben des Wassers und die Weitläufigkeit der Buchten… das hat bei mir für den WOW-Effekt schon ausgereicht. Stinger-suits sind natürlich nicht so das Wahre, wenn man eigentlich einfach nur schwimmen gehen will.

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