Flugticket stornieren: Wann gibt es Geld zurück?

Krankheitsfall? Keinen Urlaub bekommen? Kurzfristige Planänderung? Manchmal muss man ein Flugticket stornieren, das man vielleicht lange im vorausgebucht hat. Aber kann man einfach so stornieren? Und bekommt man sein Geld zurück? Die Antwort ist in beiden Fällen: Ja. Wie das geht, erfahrt ihr hier.

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Der Flug ist seit Monaten gebucht und dann kommt etwas dazwischen: Man wird krank, der Chef gibt den Urlaub nicht frei oder man hat vielleicht sogar einen Todesfall in der Familie zu verschmerzen. Was passiert jetzt mit dem teuer gebuchten Flug, wenn man keine Versicherung oder Flugstornoschutz hat? Oft bekommt man das Ticket nur zu einem sehr geringen Teil erstattet – und das zu Unrecht.

Tipp 1: Flugticket stornieren direkt bei der Airline

Wer ist bei Flugstornierung überhaupt zuständig? Zunächst einmal sollte man sich im Stornofall immer direkt an die Fluggesellschaft wenden, auch wenn man vielleicht über ein Reisebüro oder ein Buchungsportal wie Opodo gebucht hat. Bei Stornierung über ein Reisebüro oder eine Buchungsplattform entstehen meist Zusatzkosten. Die gilt es natürlich zu vermeiden, schließlich will man bei einer Flugstornierung möglichst viel Geld zurück bekommen.

Tipp 2: Flugticket stornieren vor dem Abflug

Ob Flugticket stornieren bei Lufthansa, Air Berlin, Condor, Eurowings oder bei einer anderen Airline, das Ticket storniert man am besten noch vor dem Abflug. Dann hat man die besten Chancen, möglichst viel Geld wieder zu bekommen.

Tipp 3: Flugticket stornieren nach dem Abflug

Tatsächlich hat man aber auch noch im Nachhinein, wenn der besagte Flug schon stattgefunden hat, die Möglichkeit, den Flug zu stornieren.

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Tipp 4: Flugticket stornieren am besten immer schriftlich

Wichtig ist es, dass man den Flug schriftlich bei der Airline storniert, das heißt per Brief, per E-Mail, Online-Formular oder Fax. Erst das Schriftstück gilt als tatsächliche Flugstornierung – egal ob analog oder digital.

Tipp 5: Grund der Stornierung spielt keine Rolle

Flugstorno wegen Krankheit? Oder kurzfristig einen wichtigen Geschäftstermin reinbekommen? Wer einen Flug storniert, muss dafür keine besonderen Gründe angeben. Den Grund für eine Flugstorno kann man also getrost für sich behalten. Die Buchung eines Fluges darf man ohne Angabe von Gründen stornieren.

Tipp 6: Flugstorno immer als Beweis speichern

Die Flugstorno sollte man immer sofort abspeichern, damit man später einen Beleg mit Datum hat, wann die Stornierung des Fluges bei der Fluggesellschaft eingegangen ist. Einfach die E-Mail abspeichern oder vom Online-Formular auf der Website der Airline einen Screenshot machen.

Tipp 7: Nicht anfallende Kosten zurück bekommen

Storniert man den Flug rechtzeitig vor Abflug, bekommt man auf jeden Fall einen Teil des Flugpreises zurück erstattet. Der Grund: Die Airline hat weniger Ausgaben, wenn der Passagier den Flug nicht antritt. Kosten für sog. Zuschläge für Kerosin sowie gegebenenfalls für Essen und Getränke an Bord werden eingespart und dürfen daher dem Passagier auch nicht angerechnet werden. Kann die Fluggesellschaft den Platz zum gleichen Preis an einen anderen Kunden vermitteln, bekommt man sein Geld zu 100% zurück erstattet – sogar wenn man den Flug verpasst oder verfallen lässt.

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Tipp 8: Bei Beförderungskosten seine Rechte kennen

Tritt man den Flug nicht an, kann die Fluglinie den freigewordenen Sitzplatz natürlich weiterverkaufen. Damit entstehen der Airline also keine Ausfallkosten. Wichtig ist auch hier, dass man vor Abflug storniert, um die Beförderungskosten zurück zu bekommen.

Tipp 9: Nicht stornierbares Ticket? Gibt es nicht.

Das Flugticket ist laut Airline nicht stornierbar? Das ist so nicht richtig. Denn gewisse Kosten wie Steuern, Gebühren und andere Zuschläge dürfen im Falle einer Stornierung nicht einbehalten werden. Der Passagier darf laut Gesetz nicht unangemessen benachteiligt werden.

Tipp 10: Beim Flugticket stornieren Experten ranlassen

Schon längst damit abgefunden, auf den Kosten sitzen zu bleiben? Oft verweisen Fluggesellschaften auf ihre AGB’s oder hoffen darauf, dass der Kunde irgendwann keine Lust mehr auf Korrespondenz hat und aufgibt.
Dann gibt es noch eine andere Möglichkeit: Mit einem Serviceanbieter für Flugstornierung kann man einiges an Kosten wieder erstattet bekommen, häufig sogar bis zu 95% der Ticketkosten. Dank der sogenannten 95 Prozent-Regelung gehen 95 Prozent des Reisepreises zurück an den Kunden. Lediglich 5 Prozent kann die Fluggesellschaft zur Deckung ihrer Kosten einbehalten. Hier kann es helfen, Experten zu Rate zu ziehen: Ticketrefund.de kümmert sich um alle Belange, wenn es darum geht, ein Flugticket zu stornieren. Vom ersten Prüfen des Anspruchs, über den Kontakt zur Airline bis hin zur Erstattung der Ticketkosten oder eventuellen rechtlichen Schritten. Der Stornierungsservice grift von A bis Z unter die Arme und verlangt dafür maximal 30% Erfolgsprovision. Guter Deal, oder?

Disclaimer: Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Ticket Refund.

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